Lernwelt: Projekt mit der Smart Campus Initiative zur Arbeitsplatzauslastung

Aktualisiert: Apr 28

Mit der Smart Campus Initiative starten wir in die erste Projektrunde zum Thema Arbeitsplätze in der LIV und der Frage welche Services wir hier verbessern können.


Gemeinsam mit der Smart Campus Initiative des Fraunhofer Instituts und Studierenden wird die LIV dabei unterstützt, die Angebote rund um Lern- und Arbeitsplätze in der Bibliothek zu verbessern. Insbesondere stehen die Auffindbarkeit von freien Arbeitsplätzen und Reservierungsmöglichkeiten im Vordergrund, sowie die Verbesserung unserer digitalen Services und der Aufenthaltsqualität:


In zwei interaktiven Workshops wollten wir erfahren, mit welchen Anforderungen und Lerngewohnheiten die Studierenden die unterschiedlichen Arbeitsplätze in der LIV nutzen und mit welchen Services wir die Lernerfahrung verbessern können.


Dazu hat die Gruppe verschiedene Lerntypen anhand der Personas-Methode beschrieben - da haben wir z. B. Max, 23 Jahre und Studierender der Verkehrsbetriebwirtschaft. Als WG-Bewohner und gut organisierter Lerner, plant er seine Lerneinheiten und den Besuch in der Bibliothek bis zu eine Woche im Voraus. Das liegt auch daran, dass er einen Anfhartsweg zur Hochschule von knapp einer Stunde hat. Das Risiko bei einem spontanen Besuch vor Ort keinen freien Arbeitsplatz zu finden, ist ihm zu hoch. Für Sabine, 21 Jahre und Studierende der Tourismuswirtschaft ist das gar kein Problem. Sie geht oft nach einer Vorlesung mit Kommillitonen in die Bibliothek und falls kein Gruppenraum mehr frei ist, sucht Sie sich in der Lernwelt mit ihrer Gruppe einfach einen geeigneten Platz.


Für beide Varianten wurden sogenannte User Journeys erstellt, d. h. eine genaue Abbildung des Entscheidungs- und Nutzungsprozesses der Lerntypen. Dabei wurde sowohl die Zeit vor Corona, mit unserem "First Come, first served"-Prinzip untersucht, als auch die aktuellen Maßnahmen der Vorreservierung per E-Mail in den Blick genommen:


Besonders interessant sind uns sind die Paintpoints der Nutzenden, die sie während der Vorbereitung und Nutzung vor Ort erfahren. An welcher Stelle kann es zu Störungen im Ablauf und folglich zu Frustration kommen? Auf welche Services und Regelungen sollten wir nicht verzichten? Was ist den Studierenden in der Bibliothek besonders wichtig? Für den weiteren Verlauf im Projekt wurde dies gemeinsam definiert und priorisiert.

In zwei anschließenden Ideation Workshops werden genau diese Ergebnisse bei der Entwicklung von neuen technischen Services umgesetzt:


Die Workshops finden Ende April und Ende Mai statt und wir sind wieder sehr gespannt, welche Ideen hier entwickelt werden und vor allem, welche Technologien hier zum Einsatz kommen können.

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